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ROUNDUP/Aktien New York: Weiter im Kriechgang nach vorn - Chinasorgen bremsen

NEW YORK (dpa-AFX) - Die wichtigsten US-Aktienindizes haben am Montag ihre Anfangsgewinne im Verlauf unter Mühen leicht ausgebaut. Der Dow Jones Industrial <US2605661048> legte zuletzt um 0,36 Prozent auf 25 475,54 Punkte zu. Der marktbreite S&P 500 <US78378X1072> gewann 0,48 Prozent auf 3059,03 Zähler. Der technologielastige Nasdaq 100 <US6311011026> stieg um 0,44 Prozent auf 9597,28 Punkte.

Unmittelbar nach Handelsstart hatten Anleger in Abwägung steigender Aktienkurse andernorts und Sorgen um das Verhältnis zwischen China und den USA sogar noch leicht den Daumen gesenkt. In Asien waren die wichtigsten Märkte mit einem Plus aus dem Geschäft gegangen, was ausgerechnet in China und Hongkong besonders deutlich ausfiel. Auch in Europa wurden zuletzt Kursaufschläge verbucht. In Frankfurt aber wird wegen Pfingstmontag erst am Dienstag wieder gehandelt.

Kreisen zufolge haben chinesische Regierungsvertreter große staatliche Agrarkonzerne angewiesen, den Einkauf mancher amerikanischer Landwirtschaftsgüter zu unterbrechen. Die Maßnahme sei die Reaktion Pekings auf die steigenden Spannungen mit den USA wegen Hongkong, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen.

Die an diesem Tag veröffentlichten Konjunkturdaten konnten nicht für ein klares Bild sorgen. Auf der einen Seite hatte sich die Industriestimmung im Mai einer Umfrage des Institute for Supply Management zufolge nicht so deutlich verbessert wie Experten erwartet hatten. Auf der anderen Seite waren die Bauausgaben im April überraschend wenig gesunken.

Marktbewegende Unternehmensnachrichten gab es nur wenige. Das Biopharmaunternehmen Gilead Sciences musste enttäuschende Ergebnisse einer großen medizinischen Studie verkraften. Bei Patienten mit eher moderaten Auswirkungen von Covid-19 zeigte das Gilead-Medikament Remdesivir nur geringe Vorteile. Der Aktienkurs des Unternehmens sank um knapp drei Prozent.

Pfizer fielen am Ende des Dow Jones ebenfalls wegen einer Enttäuschung bei der Medikamentenentwicklung sogar um sieben Prozent. Hier hatte es nicht die erhofften Resultate bei einer sogenannten Phase-Drei-Studie bei einer neuen Therapie gegen Brustkrebs gegeben.

General Electric legten hingegen um fast zwei Prozent zu. Die schweizerische Bank UBS hatte das Kursziel für den Mischkonzern erhöht und die Kaufempfehlung bekräftigt./he

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